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Veranstaltung „Wissen & Genießen“ am 21.November 2019

Am 21.November 2019 findet ab 18 Uhr die Veranstaltung „Wissen & Genießen“ im Friedrich-Reinsch-Haus statt ( Milanhorst 9, 14478 Potsdam OT Schlaatz). Dabei wird es einen Bilder-Vortrag und ein kurzes Input von Kilian Kindelberger (BBAG e.V.) zu Sansibar-Town geben.

Weiterführende Informationen: http://www.milanhorst-potsdam.de/veranstaltungen/1542.html

Fragen zu Wissen und Genießen, beantwortet gern unser Ansprechpartner Robert Lucas unter kultur@milanhorst-potsdam.de

Suaheli-Sprachkurs

Am 9. September 2019 begannen in der Berlin Brandenburgischen Auslandsgesellschaft e.V. (Schulstraße 8b, Potsdam-Babelsberg) je ein Sprachkurs für Anfänger und Fortgeschrittene in Suaheli. Die Kurse, die von Mnyaka Sururu Mboro geleitet werden, sollen die Kommunikation zur Partnerstadt Sansibar erleichtern. Teilnehmende sind interessierte BürgerInnen aus Potsdam und Berlin, Akteure des Freundeskreises Potsdam-Sansibar sowie Personen aus der Verwaltung der Landeshauptstadt Potsdam. Ein späterer Einstieg ist möglich. Die Kurse werden in 2020 weitergeführt.

Weiterführende Informationen hierzu bei: Iris Dana, Leiterin der Sprachabteilung der BBAG, dana@bbag-ev.de, Telefon: 0331 – 74 000 979.

Filmworkshop

Am 13. November 2017 um 18 Uhr veranstalteten die BBAG e.V. und die Filmuniversität „Konrad Wolf“ in der Uni einen Filmworkshop. Gäste waren u.a. der Direktor des Zanzibar International Filmfestival (ZIFF), Fabricio Colombo, Tobias Rosen, Produzent des Films „Watu Wote“, Preisträger des ZIFF 2017 und Florence Ayisi, Produzentin und Regisseurin der Filme „Zanzibar Soccer Queens“ und Zanzibar Soccer Dreams“.

Delegationsreise nach Sansibar zur Unterzeichnung

Vom 10.07. bis 15.07.2017 reiste eine dreizehnköpfige Delegation um Oberbürgermeister Jann Jakobs nach Sansibar, um auch auf sansibarischer Seite die Unterzeichnung der Städtepartnerschaft vorzunehmen.

Auf dem Programm standen neben der feierlichen und öffentlichen Veranstaltung auch Gespräche mit dem Oberbürgermeister und den Stadtverordneten von Sansibar, ein Besuch des Mnazi Mmoja Ground und ein Treffen mit Offiziellen der Kikwajuni Community (Shehas) mit Unterzeichnung einer Absichtserklärung für die weitere Zusammenarbeit zwischen der Bürgervertretung Drewitz und den Sheha-Mitgliedern. Des Weiteren wurden Termine mit dem Mnazi Mmoja Krankenhaus und der Unesco-Authority wahrgenommen.

Seit April 2017 besteht eine Berufsbildungspartnerschaft (BBP) zwischen dem Ausbildungsverbund Teltow und der Zanzibar National Chamber of Commerce, Industry & Agriculture (IHK) sowie der Vocational Training Authority (VTA) und weiteren Einrichtungen der beruflichen Bildung in Sansibar, so dass ein Besuch des IHK-Projektes unerlässlich erschien.

Da der Stadtsportbund Potsdam e.V. und die Brandenburgische Sportjugend ein dreijähriges Projekt zum sportlichen Austausch mit Sansibar planen, wurde auch ein Termin mit den Projektpartnern der Jugend-Sport-Organisation (Dole Elementary Sport Institute) organisiert.

Weitere Kooperationen konnten im Bereich des Films und der Schulpartnerschaften entwickelt bzw. ausgebaut werden. So findet seit einigen ein regelmäßiger Brief- und Materialaustausch der Schüler-Umwelt-Teams der Mwanakwerekwe `H Grundschule und der Bruno-H.-Bürgel-Grundschule Potsdam statt. Auch diesmal wurden wieder Briefe und Geschenke für beide Schulen ausgetauscht. Ein weiteres Highlight war die festliche Einweihung eines Wassertanks in der Mto pepo School, der vom Leibnitz Gymnasium gespendet wurde. Gespendet wurden auch Fußballschuhe vom 1. FCC Turbine Potsdam für die Women Fighters in Sansibar. Die engen Kontakte bestehen bereits seit vielen Jahren und konnten auch dieses Mal wieder vertieft werden.

Im Filmbereich fanden sehr gute Gespräche zwischen den Organisatoren des Zanzibar International Film Festivals und der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf statt und neue Kooperationen werden angebahnt. Im Rahmen des Zanzibar International Film Festivals wurde der von der BBAG mitgebrachte Dokumentarfilm „Uhuru kwa Sansibar“, den das Potsdamer DEFA-Studio für Dokumentarfilme 1964 in Sansibar gedreht hatte, der Öffentlichkeit präsentiert. Bei einem Workshop auf einer Nachbarinsel wurden konkrete Vorgaben und Kontakte der jeweiligen AnsprechpartnerInnen in Sansibar und Potsdam erarbeitet.

Delegation aus Sansibar in Potsdam zur Unterzeichnung

Im Rahmen der offiziellen Unterzeichnung der Städtepartnerschaft zwischen Potsdam und Sansibar, weilte vom 26.04.2017 bis zum 01.05.2017 eine fünfköpfige Delegation um den sansibarischen Oberbürgermeister in Potsdam. Am 28.04.2017 unterzeichnete Oberbürgermeister Jann Jakobs gemeinsam mit seinem Amtskollegen Khatib Abdulrahman Khatib und der Vorsitzenden der Stadtverordneten-versammlung Birgit Müller den Städtepartnerschaftsvertrag zwischen der Landeshauptstadt Potsdam und der Stadt Sansibar.

Um die bereits bestehenden Kooperationen zu vertiefen, besuchte die Gruppe den Botanischen Garten der Universität Potsdam sowie die Industrie- und Handelskammer und ihr Bildungszentrum, den Ausbildungsverbund Teltow e.V., der eine Berufsbildungspartnerschaft mit einer Berufsschule in Sansibar hat. Auf dem Besuchsprogramm stand auch ein Workshop der Servicestelle „Kommunen in der Einen Welt“ (SKEW), bei dem die Perspektiven der weiteren Zusammenarbeit zwischen den beiden Städten besprochen wurden.

Am 29. April fand die öffentliche Taufe einer Potsdamer Straßenbahn auf den Namen „Sansibar“ auf dem Platz der Einheit statt. Die Teilnahme der Gäste an der Preisverleihung des Studentenfilmfestivals „Sehsüchte“ am Sonntag, den 30. April, rundete den Besuch ab.

Da das Thema Film in Potsdam und Sansibar gleichermaßen ein Schwerpunkt ist, wird Oberbürgermeister Jann Jakobs im Juli mit einer Delegation nach Sansibar reisen, um den Städtepartnerschaftsvertrag ein weiteres Mal – dann im Rahmen des 20. jährlichen Zanzibar International Film Festivals (ZIFF) – zu unterzeichnen.

Zweites Treffen des Freundeskreises Potsdam-Sansibar

Im Rahmen der Unterzeichnung der Städtepartnerschaft zwischen Potsdam und Sansibar fand am 27.04.2017 das zweite Treffen des Freundeskreises Potsdam-Sansibar in den Designetagen statt. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde der sechsunddreißig Teilnehmenden aus Potsdam und Sansibar referierten die Gäste aus der Stadtverwaltung in Sansibar über die Bedeutung der kommunalen Zusammenarbeit.

Nach einem Inputreferat zum Thema „Die Beziehungen zwischen Sansibar und Potsdam im Wandel der Geschichte“ seitens der BBAG e.V. gab es in einem zweiten Teil der Veranstaltung die Möglichkeit, sich in kleinen Arbeitsgruppen informell über kommunale und zivilgesellschaftliche Zusammenarbeit auszutauschen (Kooperations-möglichkeiten, Öffentlichkeitsarbeit, Geschichte, Erfahrungsaustausch allgemein). Auch die Themen Bildung, Umwelt und Gesundheit spielten eine große Rolle.

Gründung Freundeskreis

Zur Unterstützung der Zusammenarbeit beider Städte gründete sich am 24. Februar 2017 in den Design Etagen in Potsdam ein Freundeskreis Potsdam-Sansibar, der die Akteure der Städtepartnerschaft vernetzen soll und gemeinsame Aktivitäten entwickelt und umsetzt. Gäste waren u.a. die Vorsitzende der Stadtverordnetenversammlung, Birgit Müller, Akteure der Städtepartnerschaft Potsdam – Sansibar Town aus Stadtverwaltung und Politik, der IHK, der Universität Potsdam und der Zivilgesellschaft sowie interessierte Potsdamer Bürgerinnen und Bürger. Das Gründungsprotokoll wurde von 40 Mitgliedern unterzeichnet.

In der als entwicklungspolitisches Seminar angelegten Veranstaltung gab es eine kurze Rückschau über die Erfahrungen beim Aufbau der Städtepartnerschaft sowie realisierte Projekte geben. Zudem wurde sich über die zukünftige Arbeit ausgetauscht. Im Rahmen der Ausstellung „African Wildlife and Gems“ des Designlabels „Mace“ konnten in den Design Etagen Fotografien und Schmuckstücke aus Tansania bewundert werden.

Zusammenfassung der Aktivitäten 2016

Am 2. November stimmte die Stadtverordnetenversammlung der Gründung der offiziellen Städtepartnerschaft zu.
Der Vertrag wird 2017 einmal in Potsdam und einmal in Sansibar unterzeichnet werden. Oberbürgermeister Jakobs wird dazu mit einer Delegation nach Sansibar reisen.

Im Rahmen ihres einwöchigen Aufenthalts in Potsdam, besuchten zwei Vertreter aus der Stadtverwaltung Sansibar Town am 24. Oktober 2016 die BBAG. Auf dem Programm stand ein gemeinsames Treffen mit dem Oberbürgermeister Jann Jakobs und Venrob e.V.

Das im Rahmen der Klimapartnerschaft bestehende Nakopa-Projekt (Nachhaltige Kommunalentwicklung durch Partnerschaftsprojekte) wurde in diesem Jahr abgeschlossen. Im Juli war eine Potsdamer Delegation vor Ort, um den Projektstand zu evaluieren und um die geplante Städtepartnerschaft voranzutreiben: Cordine Lippert, Landeshauptstadt Potsdam, Koordinierungsstelle Klimaschutz, Projektmanagerin u.a. des Projekts „Nachhaltige Kommunalentwicklung durch Partnerschaftsprojekte (Nakopa)“; Steffen Tervooren, Landeshauptstadt Potsdam, Bereich Umwelt und Natur , Landschaftsplaner und GIS-Experte – Durchführung von Schulungen; Dr. Michael Burkart, Universität Potsdam, Kustos des Botanischen Gartens der Universität Potsdam und Claudia Dombrowsky von der Berlin-Brandenburgische Auslandsgesellschaft e.V. (BBAG).

Beginn des von der Stadtverwaltung Potsdam initiierten ASA-Projektes „Gartenstadt Drewitz goes Kikwanjuni“.
Zwei Sansibari und zwei Deutsche erarbeiten bei zwei dreimonatigen Studienaufenthalten in beiden Orten Konzepte für eine Übernahme von Erfahrungen bei der Sanierung des Potsdamer Stadteils Drewitz auf Kikwanjuni, Stadtteil von Sansibar Town.