Eine Kooperation zwischen den Waldorf-Schulen in Potsdam und Sansibar

Schüler*innen der 10. und 11. Kl. der Waldorfschule Potsdam, Lehrerinnen K. Engelke, S. Hesse

Zuerst überlegten wir in unserem Projekt „Tu wat! Klimawandel“, was unsere Schule beitragen könne, um den Klimawandel zu bekämpfen. Dafür luden wir uns Expert*innen ein, u.a. Fr. Lippert aus Potsdams Rathaus, zuständig für „Potsdam klimaneutral 2050“. Und plötzlich fragte sie uns, ob wir nicht eine Partnerschaft mit der Waldorfschule in Sansibar aufbauen wollten?

Die Schule war uns bereits bekannt, weil unsere Klassen- und Englischlehrerin Fr. Engelke in ihrem Sabbat-Jahr dort drei Monate gearbeitet hatte. Durch das Fest „Waldorf 100“ war Mister M. Mohammed von der Zanzibar Steiner School im September 2019 in Berlin und wir luden ihn nach Potsdam ein.

M. Mohammed zu Gast im Projekt „Tu wat!“ zum Klimawandel – wir verabreden die Schul-Kooperation

Wir hörten von ihm, dass seine Schule eine unzuverlässige Stromversorgung hat, weshalb oft tagelang kein Strom für Licht und Ventilatoren zur Verfügung steht. Auch die Wasserversorgung funktioniert dann nicht.

Wir überlegten, wie wir die Schule, die derzeit bis zur 8. Klasse geht und vornehmlich Waisenkinder aufnimmt, unterstützen könnten. Hierbei kam die Idee auf, eine Fotovoltaik-Anlage zu finanzieren. Mister Mohammed war davon begeistert. Im Gespräch auf Englisch erwies sich, dass ein Wassermanagement für das Auffangen tropischer Regengüsse noch eiliger ist, auch für die nach Demeter-Grundsätzen angebauten Pflanzen (Gartenbau, Schulküche), zumal das Leitungswasser stark gechlort ist.

Auch wurde direkt eine Brieffreundschaft im Rahmen des Englischunterrichts verabredet: Die ersten Briefe und kleinen Geschenke sind schon ausgetauscht!

Die neuen Briefe sind angekommen! Mit Herzchen…

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